Wahlen zum Europäischen Parlament

Am 12.5. stellten sich fünf Kandidat/innen für das Europäische Parlament in der Goslarer Marktkirche dem Publikum vor. Sie wurden befragt von den Redakteuren der Goslarschen Zeitung, Sabine Kempfer und Jörg Kleine. Eingeladen hatte Pulse of Europe Goslar. Ein umfangreiches Materialangebot begleitete die Veranstaltung, die über zwei Stunden dauerte.

v. li. Viola von Cramon-Taubadel, MdEP (Bündnis 90/die Grünen), Manon Luther (SPD), Marianne Esders (Die Linke), Calvin Rall (FDP), Lena Düpont, MdEP (CDU). Connor Geiger (Volt) war aus Krankheitsgünden verhindert.

Der Infostand von Pulse of Europe Goslar wurde gut genutzt.

Goslar schützt symbolisch das Rathaus

Pulse of Europe hat die Menschenkette um das Goslarer Rathaus unterstützt. “Der Schutz der Demokratie beginnt vor Ort! Wir wollen angesichts der Europa-Wahl im Juni eine starke AfD verhindern. Europafeindschaft und Demokratiegegnerschaft gehen meistens Hand in Hand.”
Aufgerufen dazu hat das Bündnis gegen Rechtsextremismus.
Eine Video zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Pulse of Europe Goslar in Berlin

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Karo Otto (Bündnis 90/Die Grünen) reisten 50 Bürger und Bürgerinnen vom 12. bis 14. März nach “Berlin – einer europäischen Hauptstadt”. Organisiert hatte die Fahrt Pulse of Europe Goslar.


Besucht wurden das Bundeskanzleramt, das Auswärtige Amt, die Niedersächsischen Landesvertretung und das Europa-Haus Unter den Linden. Besichtigt wurde die Ausstellung zur Geschichte des deutschen Parlamentarismus im Deutschen Dom und die Dauerausstellung im Jüdischen Museum. Im Mittelpunkt des Besuches im Reichstag stand das Gespräch mit Karo Otto und der Besuch einer Plenarsitzung. Eine “politische Stadtrundfahrt” rundete das Programm ab.

 

“Interessant, eindrucksvoll und atmosphärisch gut” waren die einhelligen Urteile der Teilnehmenden.
Pulse of Europe Goslar war 2018 nach Brüssel gereist. Eine in der Corona-Zeit ausgefallene Reise nach Straßburg zum Sitz des Europäischen Parlamentes und nach Frankfurt zur Europäischen Zentralbank wird für die Zukunft erwogen.

Rechtsradikale in Europa – 120 Besucher und Besucherinnen

Der Raum “Arcachon” im Kulturmarktplatz war überfüllt. Zehn Tage nach der Demonstration auf dem Goslarer Marktplatz hatte Pulse of Europe Goslar gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechtsextremismus zu dem Thema “Herausforderung für die Demokratie: Die radikale Rechte in Europa” eingeladen. Es referierte vor 120 Besuchern Politikwissenschaftler Dr. Thomas Greven, Privatdozent an der Freien Universität Berlin und Politikberater.
Hans Georg Ruhe vom Pulse of Europe führte in das Thema ein. Er forderte auf, diese europafeindliche Partei bei den kommenden Wahlen, insbesondere bei den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2024 zu stoppen.

Thomas Greven zeigte die großen gemeinsamen Linien des gegenwärtigen europäischen Rechtsruckes auf. Es seien weniger die ökonomisch Abgehängten, die rechtsradikale Parteien wählten, sondern eher der untere Mittelstand, der um seine ökonomische Basis fürchte. Diese Furcht führe zu einer “Transformationsmüdigkeit”, man sei immer weniger bereit, nach gesellschaftlich akzeptierten Reformen zu suchen und lehne jeden Eingriff in die eigenen Privilegien ab. Gepaart sei diese Haltung mit einer “Offenheitsmüdigkeit” gegenüber den kulturellen Veränderungen in den Gesellschaften. Beispielhaft führte er die Genderdebatte, die Diskussionen um queere Gleichberechtigung oder sprachliche Neuorientierungen an. So berechtigt diese Forderungen seien, so überfordert fühlten sich manche Schichten der Gesellschaft. Sie griffen zu einfachen, rückwärts gewandten Lösungen. Greven stellte die Entwicklungen auch auf dem Hintergrund der Debatten in Frankreich oder Ungarn dar. Eine vergleichbare Entwicklung sah der Amerika-Kenner zudem in den USA, die sich schon vor Trump andeutet hätte. Der Populismus der AfD und anderer rechter Parteien in Europa insbesondere in der Migrationsfrage tue das Übriges dazu.
In der Diskussion wurde nach Aktionsmöglichkeiten gefragt: Dr. Thomas Greven forderte auf, breit gegen diese Entwicklung anzugehen. Man müsse den Mut haben, politische Gegensätze zugunsten des großen Ganzen hinten anzustellen. In den Kampf zur Verteidigung der Demokratie müssten Linke wie Konservative und demokratische Rechte eingebunden werden. “Wir müssen zusammen streiten!” Der Mut, in öffentlichen und privaten Gesprächen Lügen oder demokratiefeindliche Positionen zu markieren, müsse zunehmen. Er persönlich verzichte mittlerweile auf jeden Konsum der sogenannten sozialen Medien. “Ich tue mir diesen Dreck nicht mehr an.”

Berlin – eine europäische Hauptstadt, Fahrt des Pulse of Europe Goslar

Guten Tag, in der Zeit vom 12. bis 14. März 2024 wird Pulse of Europe Goslar auf Einladung von Karoline Otte MdB (Die Grünen) eine Studienfahrt nach Berlin machen. Anlässlich der Wahlen im Juni 2024 wird die Auseinandersetzung mit europäischen Themen im Mittelpunkt stehen. Informationen in den Vertretungen von EU-Kommission und Europa-Parlament, Besuch des Deutschen Bundestages mit Teilnahme an einer Plenarsitzung und eine Begegnung mit Karoline Otte (www.karolineotte.de) prägen das Programm. Vorgesehen sind auch Gespräche im Bundeskanzleramt und in der Niedersächsischen Landesvertretung.

Die Fahrt wird am 15. Februar vorbereitet. Die Teilnahme an der Vorbereitung ist verpflichtend.

Die Fahrt wird finanziert aus dem Budget des Bundespresseamtes. Die Teilnehmenden, die sich über Pulse of Europe Goslar anmelden, müssen lediglich einen Betrag 30,00 € tragen.

Leistungen: Fahrtkosten (DB II. Klasse), Hotel (Doppelzimmer), Frühstück und eine Mahlzeit/Tag, Fahrten mit eigenem Reisebus in Berlin und das Programm.

Verbindliche Anmeldungen sind bis zum 10.12. mit entsprechendem Formular (www.poe-goslar.de) zu richten an kontakt@poe-goslar.de

Wir freuen uns auf eine interessante und informative Studienfahrt.

Brigitte Harder, Maggy Piplak, Hans Georg Ruhe und Christine Weber

Friedenstauben in Ra´anana

Pulse of Europe Goslar hatte auf dem sommerlichen Kreativen Kinderfest der Stadt viele Kinder motiviert, Friedenstauben zu malen. Diese wurden zu Kindern in den Goslarschen Partnerstädten geschickt – viele gingen auch in das israelische Ra´anana.
Jetzt erreichten uns Nachrichten über die aktuelle Situation dort.
Und es erreichte uns dieses Video. Es wurde in Ra´anana vor den Goslarer Friedenstauben aufgezeichnet.

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